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Kurzbeschreibung
An einem eisernen Wäschemast wurde ein mechanisiertes Spechtpräparat montiert. Nach Auslösung eines Sensors bearbeitet der Specht den Mast entsprechend dem Lebendverhalten. Die Arbeit ist nicht interaktiv.

Hintergrund
Männliche Spechte behacken resonante Hohlstellen, um über den Schall ihr Revier abzugrenzen und Weibchen zu locken. Im heutigen Lebensraum werden auch hohle Metallobjekte einbezogen, z.B. Fallrohre an Häusern. (Die natürliche Grundlage gerät also dem Konkurrenten zunehmend zum Nachteil und zwingt zu Anpassungen.)
Obwohl das neue Interesse aus dem natürlichen Verhalten heraus erklärbar ist, erscheint ein am Rohr hackender Specht als fehlerhafter Zusammenhang. Zum Einen enttäuscht der Specht unsere Erwartungen von Natur mit der ungenierten, technischen Aufpotenzierung seiner akustischen Qualität. Zum Anderen wird sein anscheinend unnatürliches Verhalten in eine  menschliche Fehlhaltung projiziert, als psychogene Störung wie Amnesie u.a.. Die sich einstellende Bildaussage „zwanghaftes Festhaltens am falschen Objekt“ ist spontan wirksam.

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  • 2009, „Amnesie“, Kunstverein Leipzig- Leipzig
  • 2010 „Das Leben der Dinge“, Kunsthalle der Sparkasse- Leipzig
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2009, Wäschemast, Beton, Spechtpräparat,
Mechanik, Steuerung, 45 x 45 x 240cm
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Entwurf
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Internet-Baustelle als
Intro von
http://www.spechte-net.de
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Peter Bux: Einstweilen.dePeter Bux: Einstweilen.de